Das Einkaufen im Internet hat in der Zwischenzeit das Einkaufsverhalten der Verbraucher massiv verändert. Während in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhundert der Einkauf über das Telefon, in Einzelfällen über Fax oder in in der Regel über das Bestellformular eines Katalogversender per Post erfolgt, wird nun der Klick im Rahmen des Bestellformulars eines Onlineshops oder Webshop durchgeführt.
So hat die renommierte Unternehmensberatung PriceWaterHouse Cooper in einer Studie unter dem Titel “E-Commerce und Multi-Channel-Einkauf in Deutschland” festgestellt, dass das Einkaufen in Online Shops immer beliebter wird. Grundlage dieser Studie war die Befragung von 1300 Internet-Shoppern. Im Rahmen dieser Studie zum E-Commerce (2010) kam heraus, dass nahezu jeder Zweite bereits in den letzten fünf Jahren das Internet zum Einkaufen genutzt hat.
Das Hauptargument war bei den Befragten die Zeitersparnis sowie der niedrige Preis im Rahmen des Einkaufes in einem Online-Shop. Die Studie führte zu Tage, dass immer noch das Buch, CDs und DVDs sowie BlueRays die beliebtesten Produkte für einen Einkauf im Internet sind. Lebensmittel hingegen werden nur von einem geringen Prozentsatz im Internet erworben. Spannend ist an der Studie weiterhin, dass das Internet sowie der Webshop als Informationsquelle für das Produkt Kleidung genutzt wird, der Kauf erfolgt in der Regel im realen Kleidungsgeschäft.
Doch was macht der Kunde im Online-Shop, wenn die bestellte Sache nicht gefällt? Ganz einfach: Zurücksenden. Der Gesetztgeber räumt hierfür eine Widerrufsfrist in der Regel von 14 Tagen nach Einkauf im Webshop ein.
Die Deutsche Industrie und Handelskammer hat zu diesem Zweck eine Umfrage unter Online-Shop Betreiber durchgeführt und unter anderem kam dabei heraus, dass diejenigen die Ihr gesetztliches Widerrufsrecht nutzen in der Regel im Verlauf der Frist.
Ein weiteres Ergebnis war, dass das im Intenet gekaufte Produkt “Kleidung / Schuhe” dasjenige ist, für welches am meisten das gesetzliche Widerrufsrecht genutzt wird. Gefolgt wird es unter anderem von Unterhaltungselektronik, Spielzeug, Computer- und Computerzubehör, Bücher und Musik / DVDs.
Die Studie liegt als PDF an dieser Stelle bereit.
